"berlin" war ein temporärer, nichtkommerzieller Ausstellungsraum in der Schwepnitzer Straße im Dresdner Stadtteil Neustadt. Die Initiatoren Stefan Eichhorn und Philipp Orschler – beide Studenten an der Hochschule für Bildende Künste Dresden und Marie Mohnhaupt, Kunstgeschichtsstudentin aus Leipzig wollten einen institutionsunabhängigen Raum für Ausstellungen regionaler sowie überregionaler junger KünstlerInnen zunächst bis Ende Juli schaffen. In enger Zusammenarbeit mit den jeweiligen KünsterInnen sollten Ausstellungen zeitgenössischer Positionen zu sehen sein und ein Forum zur Bereicherung der barocklastigen Kulturlandschaft Dresdens etabliert werden.
Der Name des Ausstellungsraumes changierte bewusst zwischen polarisierender Hauptstadtblasphemie und der Adaption aufgeladener Assoziationsketten, zwischen Sehnsucht und Realität.

"berlin" zeigte über einen Zeitraum von drei Monaten 4 Ausstellungen, beginnend mit einer Gruppenausstellung. Danach folgten Einzelausstellungen von Daniel Sabranski (Nürnberg), Svea Duwe (Dresden) und Lutz-Rainer Müller (Leipzig).